IFRS 9

Fokus auf den erwarteten Verlusten

Die Einführung von IFRS 9 verändert die Bilanzierung von Finanzinstrumenten grundlegend. Besonders während der Finanzkrise haben sich erhebliche Differenzen zwischen am Markt beobachteten und den bilanzierten Kreditrisiken ergeben. Im Rahmen von IFRS 9 hat das International Accounting Standards Board (IASB) diesem Umstand Rechnung getragen und entschieden, dass die bilanzierten Kreditrisiken das reale Risiko stärker widerspiegeln sollen. Verluste sollen demnach zukünftig dann ausgewiesen werden, wenn sie zu erwarten sind und nicht erst zum Zeitpunkt der Realisierung. IFRS 9 wird 2018 in Kraft treten und IAS 39 weitgehend ersetzen.

Unsere Vorgehensweise

Zur Umstellung auf IFRS 9 werden zusätzliche Prozesse und bessere Datenbanken benötigt, um erwartete Verluste sowohl über ein Jahr als auch bis zum Laufzeitende zu berechnen, sowie signifikante Erhöhungen von Kreditrisiken festzustellen. Wir verfügen über jahrelange Erfahrung mit IAS 39 und Kreditrisikomodellen und können darauf aufbauend die erforderlichen Änderungen identifizieren und notwendige Anpassungen vorschlagen und implementieren.

Unsere Projekterfahrungen

  • Entwicklung und Validierung von PD- und LGD-Modellen für verschiedene Institute in der Schweiz, Deutschland, Irland und Österreich
  • Entwicklung und Validierung von makroökonomischen Stresstest-Modellen und die Berechnung erwarteter Verluste über mehrjährige Zeithorizonte für Banken in England und der Schweiz
  • Entwicklung von makroökonomischen Modellen für eine Zentralbank